QASS µmagnetic

Härteprüfung zerstörungsfrei  


Nach langjähriger Entwicklungsarbeit haben wir mit QASS µmagnetic ein vollkommen neues mikromagnetisches Messkonzept zur zerstörungsfreien Härteprüfung realisiert. Wir nutzen das seit über hundert Jahren bekannte Barkhausenrauschen, also Wechselwirkungen beim Magnetisieren von ferromagnetischen Materialien durch ein äußeres magnetisches Feld, kombiniert mit einer sehr hohen Abtastrate und unserer Echtzeit-Spektralanalyse.

Stellen Sie schnell die Härte Ihrer eingekauften Materialien fest und führen Sie zuverlässig Verwechslungsprüfungen durch. Analysieren Sie zerstörungsfrei die Härte von ferromagnetischen Werkstoffen und Bauteilen mit dem Härteprüfverfahren QASS µmagnetic. Durch die einmalige Kalibrierung von QASS µmagnetic an Ihrem Material wird ein Referenzzustand eingerichtet, wodurch die Härte z. B. in Rockwell, Brinell oder Vickers ausgegeben werden kann.


Zerstörungsfreie Härteprüfung – Härte messen auch ohne direkten Bauteilkontakt

QASS µmagnetic misst die Härte über einen direkten Kontakt oder über einen Luftspalt hinweg. Die QASS-Software kompensiert bekannte Abstände, welche den Messwert beeinflussen würden.

Damit ist das Härtemessgerät in der Lage, selbst unter stark verrauschten und gestörten Bedingungen die Härte von ferromagnetischen Werkstoffen zu analysieren. Die detaillierte Prüfung erfolgt transparent in einer 3D-Landschaft mit den Achsen Frequenz, Zeit und Amplitude. Das nummerische Messergebnis wird anwenderfreundlich als Einzelwert visualisiert. Das Härteprüfverfahren ermöglicht berührungslose Härtemessungen in Echtzeit, direkt am Bauteil und unter Produktionsbedingungen.

Eine Messung an sich bewegenden Teilen ist während des Fertigungprozesses möglich, z. B. wenn Rotationen oder lineare Bewegungen vorliegen. Die neue Sensorik von QASS kann an die Bedürfnisse der Kunden und an deren Prozesse angepasst werden. Sprechen Sie uns an – wir finden eine Lösung.


  Unterschiedliche mechanische Parameter korrelieren mit unterschiedlich hohen Signalamplituden. Dieses dreidimensionale Abbild von QASS µmagnetic zeigt eine Ummagnetisierung und dessen mikromagnetische Antwort. Hohe Amplituden korrelieren mit schnellen Veränderungen der Orientierung der inneren magnetischen Bereiche. Umso schneller die Veränderung, desto weicher das Material und höher die Signalamplituden – ähnlich einem mikromagnetischem Fingerabdruck. Das linke Abbild zeigt weiches Material und hohe Amplituden. Auf der rechten Seite sind niedrigere Amplituden und ein dementsprechend höherer Härtewert zu sehen.

Vorteil: Analyse in drei Dimensionen

Unterschiedlich harte Materialien korrelieren mit unterschiedlich hohen Signalamplituden. QASS µmagnetic macht die Materialeigenschaften live sichtbar. Aus den Daten lassen sich nach eingehender Kalibrierung Härtewerte ablesen. Der Anwender hat hierbei selbst die Möglichkeit, die Toleranzgrenzen in der Analyzer4D-Software zu bestimmen. Dies äußert sich über einen festgelegten Härtewert auf dem Mess-System. Sobald dieser unter- oder überschritten ist, wird das Material als fehlerhaft gewertet.

Kognitives Messen

QASS µmagnetic ist in der Lage, mit Hilfe von fortschrittlichen Big-Data Algorithmen und der QASS Spektralanalyse Millionen Sensordaten pro Sekunde zu verarbeiten – und das in Echtzeit. Kognitives Messen heißt verstehendes Messen: auf Ihren Prozess angepasst, erkennt das System selbsttätig, wenn die Produktionsanlage Toleranzgrenzen überschreitet. Bei einer Überschreitung kann eine Signallampe aufleuchten, oder das System sendet gleich ein Signal zur Maschine. Das System lässt sich leicht in bestehende Produktionsketten nachrüsten.